
Mozart-Fest
AmadèO auf der Burg Rode in Herzogenrath
zusammen mit seinen Freunden Bach, Debussy und Franck
Samstag, den 30. September 2023
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13.30 Uhr Empfang
Programm
14 Uhr: 1. Konzert
Wolfgang Amadeus Mozart
Adagio E-Dur KV 261
Johann Sebastian Bach
Sonate Nr. 2 a-Moll für Violine solo BWV 1003
1. Grave, 2. Fuga, 3. Andante, 4. Allegro
Claude Debussy
Images II
Cloches à travers les feuilles
Et la lune descend sur le temple qui fut
Poissons d’or
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PAUSE
mit Häppchen und Getränken
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16 Uhr: 2. Konzert
Fritz Kreisler
„Liebesleid“
Eugène Ysaÿe
Solosonate Nr. 3 Ballade d-Moll op. 27,3
César Franck
Sonate A-Dur für Violine und Klavier
1. Allegretto moderato
2. Allegro
3. Recitativo – Fantasia. Moderato
4. Allegretto poco mosso
Künstler:
Po-Fan Chen (Violine), Alica Koyama Müller (Klavier)

Videos von Jugend im Dialog
Wir danken dem Medienhaus Aachen für die freundliche Unterstützung.
Impressionen aus Limbourg von einem Teilnehmer aus Jugend im Dialog 2023

Martin Buber-Plakette 2022 für Sabriye Tenberken und Paul Kronenberg!
Das Thema des Internationalen Festivals des Dialogs EURIADE ist in der ersten Hälfte dieses Jahres aufs Engste verbunden mit den beiden Personen, welche am 16. Juni im HuB Theater zu Kerkrade die Martin Buber-Plakette 2022 erhalten: Sabriye Tenberken und Paul Kronenberg. Sie gründeten im südindischen Kerala ein internationales Institut für Sozialvisionäre mit dem Namen „kanthari“.
Der Name „kanthari“ ist von Sabriye und Paul mit Bedacht gewählt worden. Sie meinen dazu:
„Die kanthari ist eine Chilli-Art, die in Kerala im Abseits wächst. Wenn sie Wurzel geschlagen hat, übersteht sie Dürren und Fluten. Die kleine ‚kanthari‘ sieht harmlos aus, schmeckt aber scharf und feurig auf der Zunge. Sie wirkt blutreinigend, ist schmerzlindernd und senkt den Blutdruck. Sie ist für uns daher Symbol und Namensgeber für unsere Teilnehmenden, die wie diese besondere chilli‘s am Rande der Gesellschaft Wurzeln geschlagen haben, allen Widrigkeiten trotzen und mit Biss und feurigem Engagement gegen gesellschaftliche Missstände kämpfen.“
Bei den Teilnehmenden, die ein Jahr intensiv am kanthari Institut ausgebildet und auf ihre Arbeit vorbereitet werden, handelt es sich um Menschen aus den Randzonen der Gesellschaft, Menschen, die etwas erlebt oder überlebt haben und dadurch die Kraft schöpfen, lokale Probleme im sozialen Kontext oder im Umweltbereich nachhaltig zu lösen. Es geht dabei um Frauen, die Gewalt erfahren haben und nun Trainingszentren für Frauen gründen, ehemalige Straßenkinder, die aus eigener Betroffenheit heraus Straßenkinderprojekte ins Leben rufen, junge Menschen, die Krieg erleben und Friedensinitiativen anstoßen, es geht um Umweltaktivisten, die für eine Zukunft mit sauberen Gewässern und gesunden Wäldern kämpfen und um Menschen mit Behinderungen, die ihre eigenen Schulen und Trainingsprojekte auf die Beine stellen. Seit 2009 wurden 258 Sozialvisionäre aus 53 Ländern ausgebildet. Zurzeit gibt es bereits mehr als 160 soziale und umwelt-orientierte Initiativen, die umgesetzt wurden und täglich Tausende von Bedürftigen fördern und ihr Leben somit langfristig positiv verändern.
Dabei geht es nicht um „Charity“, sondern um „Empowerment“: „Wir geben ihnen nicht die Lösungen in die Hand, sondern die Techniken, ihre eigenen Lösungen zu finden und umzusetzen. Es geht uns um ‚change from within‘ „, so Sabriye und Paul.
Die Geschichte der beiden ist ungewöhnlich:
Sabriye Tenberken stammt aus Bonn. Trotz der Tatsache oder vielleicht auch aufgrund der Tatsache, dass sie seit dem 12. Lebensjahr vollkommen erblindet ist, entschied sie sich beruflich für ein großes Abenteuer. Sie studierte Tibetologie, Soziologie und Philosophie und entwickelte für ihr Studium eine tibetische Brailleschrift, die heute als offizielle Blindenschrift anerkannt ist. Mit dieser Schrift reiste sie eigenständig nach Tibet wo sie, gemeinsam mit dem niederländischen Forscher und Techniker Paul Kronenberg, den sie dort kennenlernte, die erste Blindenschule samt Trainingsfarm für blinde Erwachsene gründete. Da beide nie auf ihre schwierigen Herausforderungen in der autonomen Region Tibet vorbereitet wurden, entstand die Idee für kanthari, für das Impact Leadership Institute for social and environmental change (www.kanthari.org).
„Zu uns kommen diejenigen, die, wie wir auch, ihr Leben und ihre Herausforderungen selbst in die Hand genommen haben. Sie kommen zu uns mit einer großen Idee, einem großen Traum, die Gesellschaft in ethischer Weise zu verändern. Doch wenn Du in unserer Gesellschaft einen großen Traum hast, dann hörst du immer das Gleiche: ‚Bleib‘ mal lieber auf dem Teppich! Greif nicht nach den Sternen!‘ Im kanthari Institut werden aber die „Träumenden“ ermutigt, ihre Ideen umzusetzen und wir geben ihnen die Werkzeuge dafür an die Hand. Bei uns lernen sie alles, was man benötigt, um sozialen Wandel anzustoßen. Fundraising, Medienarbeit, Projektplanung und Management, den Aufbau einer Organisation und sogar umweltfreundlichen Bau von Gebäuden, Landschaftsplanung und vieles mehr.“
Alle, die diese Ausführungen lesen bzw. sich mit den Werken von Sabriye und Paul weiter beschäftigen, werden verstehen, dass beide im wahrsten Sinne des Wortes mit der Martin Buber-Plakette ausgezeichnet werden „müssen“… Sind beide doch lebendige Animation, Inspiration, Motivation, sich um „ANDERE“ in unserer Gesellschaft zu kümmern. Anders gesagt: den Anderen ein Partner zu sein im Sinne des Buberschen „ICH und DU“!
Wir, die wir die Martin Buber-Plakette an Persönlichkeiten verleihen, die sich im MIT-MENSCHLICHEN Sinne hervortun, möchten unsere Freunde und Gäste und unter ihnen vor allem die jungen Teilnehmer an dem EURIADE-Projekt „Jugend im Dialog“ mit den Werten und Werken von Sabriye und Paul nicht nur bekannt machen, sondern sie auch in Gesprächen mit den beiden und beim Festakt der Verleihung bewusst machen, was sie selber anregen, gründen, verantworten können, sollen…
Dies unter dem Motto, dem Titel, dem thematischen Aufruf: „SCHAUE MIT DEM AUGE DES ANDEREN!“
Interessant dürfte es in diesem Zusammenhang sein, dass Martin Buber als Grundlage für sein dialogisches Prinzip bzw. der dabei zu realisierenden ICH und DU-Beziehung diese Aktivität des „Schauens mit dem Auge des Anderen“ als Voraussetzung in den Vordergrund stellt (siehe auch die Einführung in diesem Heft).
Wenn wir nämlich unsere eigene Sicht verlassen, dürften wir mit dem Auge des Anderen dessen Sicht erfahren und erleben. Dabei könnten oder sollten wir den Anderen und dessen Worte gelten lassen, seine Umstände und Perspektiven respektieren und vor allem nicht diesem Anderen mit unserer Sicht oder Meinung ins Wort fallen, ihm dieses Wort vielleicht sogar abnehmen oder ihm womöglich unsere Worte aufdrängen.
Nur so kann es über das echte Gespräch zu Begegnungen kommen, die mehr sind als ein bloßes Treffen: zu beglückenden VERBUNDENHEITEN.
Werner Janssen

Das Programmheft "Youth in Dialogue – 10.-17.06.2023"
„Schauen mit den Augen des Anderen …!“
Sprechen mit den Worten des Anderen …
Gehen mit den Beinen des Anderen …
Hören mit den Ohren des Anderen …
Berühren mit den Händen des Anderen …
Denken mit den Gedanken des Anderen …
Fühlen mit den Emotionen des Anderen …
In diesen „Aktivitäten“, die man als Mittel und Aufgaben zur Realisierung des echten Dialogs, des wahrhaftigen Gesprächs betrachten könnte, steht, wie man oben sieht, der ANDERE zentral. Es ist demnach die Rede von einer BEGEGNUNG ZWISCHEN ICH und DU, welche diese beiden für den Moment dieses Gesprächs und hoffentlich darüber hinaus miteinander verbindet. Und in dieser augenblicklichen oder dauerhaften Verbundenheit fühlt man sich einfach GLÜCKLICH.
Mit herzlichem Gruß,
das EURIADE-Team: Danuta, Ben, Berry, Joep, Martin, Nino und Werner

DMITRY SIN
Klavier
Sonntag/zondag 14.05.2023, 15:00 Uhr/uur
Geboren in Chabarowsk in Russland begann er im Alter von 6 Jahren mit dem Musik unterricht.
Die berühmte Pianistin Prof. Shereshevskaya lud Dmitry zu ihrer Klasse an der École Normale de Musique de Paris Alfred Cortot ein und erwarb 2018 dort das Konzertdiplom.
Dmitry Sin ist Preisträger vieler internationaler Klavierwett bewerbe, U.a. erster Preisträger des MozArte-Klavierwett bewerbs 2022. Er wird von der Kritik für seine „originellen und tief gründigen Interpretationen“, seine „reiche Klangpalette“ und „außer gewöhnliche musikalische Sensibilität“ gelobt.
Programm:
Johannes Haydn
Sonata No. 33 Hob. XVI/20 in C-Moll
Richard Schumann
Faschingsschwank aus Wien Op. 26
Frederic Chopin
Sonata No. 3 Op. 58

INSPIRYA QUARTETT
Geige, Bratsche, Violoncello,Klavier
Sonntag 16.04.2023, 16:00 Uhr
Gewinner 20. Music Award Maastricht 2022
Das Quartett besteht aus vier jungen Musikern. Ihre Leiden schaft für Kammermusik brachte sie zusammen. Sie trafen sich im „Conservatorium“ der Stadt Maastricht, wo sie alle bei Anastasia Safonova studierten. Ihre gemeinsame Inspiration führte zu dem Namen Inspyria Quartett.
Inspirya Quartett:
Pedro Cruz Vieira – Geige
Marnix Verberne – Bratsche
Isabel Olmo Lorenzo – Violoncello
María del Mar Moreno Raya – Klavier
Programm:
Richard Strauss
Klavierquartett in c-Moll, Opus 13/Pianokwartet in c-klein, op. 13
Joaquín Turina
Quartett in a-Moll,
Opus 67/Pianokwartet in a-klein, op. 67
Theater Kerkrade (NL)
THEATER KERKRADE, Theaterplein 30, 6461 DR Kerkrade
Empfang ab eine Stunde vorher im HuB. Kerkrade.

JAMATI ENSEMBLE
Klavier und Gesang
Freitag 17.03.2023, 19:00 Uhr
Während der Vernissage zur Eröffnung der Ausstellung „In der Stille der Zeit“ sorgt das JaMaTi Ensemble – Jacqueline Florie, Marjolein van Gilst und Tim Weijers (Klavier) – für die musikalische Intermezzi.
„Singen ist für uns eine Begegnung. Bei den Liedern, die wir ausgewählt haben, spüren wir diese Verbindung: zum Beispiel in den Texten, in der gemeinsamen Umgebung, in der Interaktion mit dem Publikum. In den Liedern geht es um Glück, Bösesein, Wiedergutmachung, Träumen, Vertrauen und natürlich um das Größte: die LIEBE.“

Nino Pennino „In der Stille der Zeit“
Invitation to the vernissage and book presentation
Friday 03/17/2023 | 7 p.m
His „gimmicks“, as Nino prefers to call his works, inspired Heinz Hof to write poems, which will be presented on the opening day together with the works of art in a book entitled „In der Stille der Zeit“. Created, these „works“ are created in the quiet of „the evening silence“, far away from the noise and stress of everyday life. The reflections or reading should convey this „quiet calm“ …
The artist is present at the opening of the exhibition.
Duration of the exhibition until July 30, 2023.
Introduction:
Prof. Dr. dr Werner Jansen
Director of the International Festival of Dialogue Euriade
Musical interludes:
JaMaTi Ensemble
Born in Heerlen (NL) in 1967, Nino Pennino is a natural. His style and technique could easily be compared to the paintings of the group „Der Blaue Reiter“ (1911-1914) with a.o. Assign to Wassily Kandinsky. When Nino had to go into therapy about seven years ago after a serious loss, he fell into the anxious hands of the „visual therapist“ Virgine Hartmann, who literally and figuratively opened up new living spaces in painting for him. This is how seriousness turned into an enchanting game!
Werner Jansen
Am Branderhof 101
D-52066 Aachen
Tel.: (+49) 0241 60 97 0
www.art-hotel-superior.de
reservation@art-hotel-superior.de

VLADISLAV FEDOROV & NIKOLAY STUDENIKIN
Gitarre
Sunday 12.02.2023, 15:00 o’clock
Beide kennen sich seit ihrer Studienzeit und absolvieren einen „Duo-Master-Kammer musik“ bei Prof. Hans-Werner Huppertz in Aachen.
Vladislav Fedorov studierte in Moskau und Siena, besuchte zahlreiche Meisterkurse bei anerkannten Solisten und ist Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe.
Nikolay Studenikin, geboren auf der Krim, studierte ebenfalls in Moskau und schloss zahlreiche Meisterkurse ab. Aktuell unterrichtet er an der Jugend musikschule in Heinsberg.
Programm:
J.S. Bach/G.H.Stölzel
„Bist du bei mir“, BWV 508
M. Castelnuovo-Tedesco
Präludium und Fuge No. 3
a-Moll und No. 16 e-Moll
C. Franck
Präludium, Fuge und Variation, op. 18 (transkr. M. Ophee)
M. Castelnuovo-Tedesco
Präludium und Fuga Elegiaca
J.S. Bach
„Ich ruf’ zu Dir, Herr“, BWV 639
Pause/Pauze
G. Rossini
Ouverture aus der „Barbiere Di Siviglia“ (arr. M. Giuliani)
J. Brahms
Thema und Variationen,
op. 18b (transkr. J. Williams)
S. Assad
Jobiniana n.1
K. Vasiliev
„Vision“ und „Dance of Skomorokhs“
E. Gismonti
„Agua e vinho“
Unser langjähriger Euriade-Freund Gerd L’Etienne liest während des Konzerts Gedichte aus seiner Sammlung „Frieden“.
ELINE HENSELS & DANIEL KRAMER

Cello / Klavier
Sonntag 22.01.2023, 16:00 Uhr
Im ersten Konzert im Jahre 2023 spielt die junge Cellistin Eline Hensels. Sie gewann den „Prinses Christina Concours“ und den „Nationaal Cello Concours“. Auch Pianist Daniel Kramer war sehr erfolgreich. Beide Talente spielen inzwischen im In- und Ausland.
Programm:
Johannes Brahms
Cello Sonate no. 2
Henriëtte Bosmans
Nuit Calme
Francis Poulenc
Cello Sonate op. 143
Leoš Janáček
Pohádka
Theater Kerkrade (NL)
THEATER KERKRADE, Theaterplein 30, 6461 DR Kerkrade
Empfang ab eine Stunde vorher im HuB. Kerkrade.