iech en doe

Compositie volgens het dialogisch principe van Martin Buber
Komposition nach dem dialogischen Prinzip von Martin Buber

Wirkliche Begegnung und wahrhaftes Gespräch … das „dialogische Prinzip“ … ein gebauter Versuch im Raum

 

Einladung zur Eröffnung des Martin Buberplein und Enthüllung des Kunstwerks IECH en DOE
Freitag 23. November 2018 | 15h00

 

Die Gemeente Kerkrade schmückt sich mit einem neuen Platz – dem Martin Buberplein – ein Raum der Begegnung zwischen dem neuen Kulturzentrum und dem Raadhuis … mit dem Markt verbunden durch eine neue Gasse.

Im Auftrag der Gemeinde hat archigraphus eine eng mit Diana Ramaekers abgestimmte Raumkomposition entwickelt, die an den Namensgeber des Platzes – den Philosophen Martin Buber erinnern soll.

Alljährlich werden in Kerkrade besondere Persönlichkeiten mit der Martin Buber Plakette geehrt, weil sie in jener „dialogisch-verantwortungsvollen Weise dem jeweils ANDEREN begegnen, ihm zuhörend entgegentreten und HELFEN“. Dem Werk auch dieser Persönlichkeiten soll die Raumkomposition gewidmet werden.

Auf diese hoch komplexe und philosophische Aufgabenstellung „antworten“ archetypische Elemente im Raum:

Zwei Stühle stehen sich gegenüber … leicht verschoben in vertraulicher Distanz … gesetzt auf zwei steinerne Läufer, die jeweils in Ausrichtung und Ziel auf die beiden angrenzenden Plätze und Gebäude reagieren. Grundworte im Kerkrader Platt … IECH und DOE … sind in die perforierten Rückenlehnen eingeschrieben und verweisen auf  Bubers dialogisches Prinzip. Eine baugleiche Infotafel an der Rathausfassade gibt Gelegenheit, sich via QR-Code über die Komposition im Stadtraum, den Platz, den Philosophen und seine Schrift „Ich und Du“, die Plakette und die prominenten Preisträger zu informieren.

Zusammen mit der Licht-Schrift-Treppe und Lichtakzenten von Diana Ramaekers ergibt sich ein Weg durch die Stadt, der mit kleinen poetischen Hinweisen auf die dialogische Philosophie Martin Bubers aufgeladen ist.

 

… wenn Kinder die Stühle in Beschlag nehmen, Kerkrader und Besucher der Stadt einander fotografieren und bestenfalls in ein zugewandtes Gespräch kommen, hat die Raumkomposition „schon gewonnen“.

Weiter Infos: http://archigraphus.de/index.php?pag=3